M ichael kraft wuchs in einem kleinen Dorf in der Wetterau/Hessen auf. Schon früh entdeckte er seine Liebe zur Musik, spielte Akkordeon und Gitarre und gründete bereits mit vierzehn Jahren seine erste Band. Schon wenig später begann er, eigene Titel zu komponieren. Bereits damals war Musik der Inbegriff seines Lebens, seine Philosophie und eine große Motivation. Sie begleitete ihn durch die Zeit seiner Ausbildung im steuer- und wirtschaftsberatenden Beruf, durch die Jahre des beruflichen Fußfassens und der Familiengründung. Ende der 80er Jahre stand Michael Kraft gemeinsam mit seinem Bruder unter dem Bandnamen „Kraft&Kraft“ mit „kraftvollen“ Eigenkompositionen vor großem Publikum erfolgreich auf der Bühne. Parallel zu den erfolgreichen Konzerten begannen in dieser Zeit auch erste Studio-Aktivitäten.
1990 kam die Band mit dem Titel „Verlorenes Paradies“ unter die ersten 20 der deutschen Grand-Prix-Endausscheidung, weitere Single-Veröffentlichungen und viele Live-Auftritte folgten. Lag der Schwerpunkt der Konzerte damals noch im Covern von Rock- und Pop-Klassikern, verlagerte sich Michael Kraft in der Folge mehr und mehr auf die Interpretation eigener Stücke, die er mit seiner Band in großen Hallen wie auch in kleinen Clubs spielte. Seit Erscheinen seines Debutalbums im April 2004, mit dessen Titeln sich Michael Kraft in vielen Radiocharts platzierte und auch eine Menge Fernseh-Erfahrung sammeln konnte, sind fünf Jahre vergangen. In dieser Zeit hat der Sänger und Songwriter musikalisch auf seine neue Solo-CD „Vollkraft“ hingearbeitet, eingebettet in ein professionelles Team um die erfolgreichen deutschen Produzenten Hartmut und Ulrich Pfannmüller, die bereits mit Künstlern wie Laith Al Deen, der Kelly Family, Wolfgang Ambros und vielen mehr, zusammengearbeitet haben.
Wer sein 2. Album „Vollkraft“ hört, weiß, wo die Zeit geblieben ist: Solche Titel schreibt man nicht von heute auf morgen. Sie müssen sich entwickeln, reifen wie ein guter Wein. Michael Krafts Lieder sind kein musikalisches Fastfood. Sie sind nicht zum schnellen Konsumieren und baldigen Vergessen angelegt, sondern zum lange Hören und Geniessen. Sie sind fein gedrechselt in Texten und Arrangements, sie zielen nicht nur aufs Ohr, sondern auch auf Herz und Hirn ihres Publikums. Und sie sind vielseitig. So vielseitig, dass es schwer fällt, sie in eine musikalische Schublade zu stecken.